Beschreibung
2021:
Enorme Dichte und Konzentration, intensive Mineralität. Falstaff 95 Punkte. Vinum 92 Punkte.
Falstaff 95 Punkte: Im Duft imponieren zunächst balsamische Noten, Muschelkalk pur, dann kommen auch würzige Töne von Salzlakritze bis getrocknete Orangenschalen. Im Mund hat der Wein eine rare Großzügigkeit, feine taktile Mineralik, seidige Phenole, ein
nahtlos runder Fluss mit großer Länge.
Vinum Weinguide Deutschland 2023: …noch etwas jugendlich, das kann man sich gerne noch das eine oder andere Jährchen oder gar Jahrzehnt in
den Keller legen. Es finden sich Aromen von Honigmelone und Birnenkompott zu feiner
Salzigkeit und straffer Säure. Wir freuen uns darauf, diesen Wein in einigen Jahren noch einmal zu verkosten. 92 Punkte.
NZZ vom 31.08.2023 (Kolumne Weinkeller von Peter Keller): …brilliert mit vielschichtiger Aromatik, Dichte, Eleganz, reifer Säure, Mineralität und langem Nachhall. Grosses Potenzial.
2022:
Falstaff 94+ Punkte: «Jugendlich und doch so komplex in ersten Duft. Feine Aromen von jungem Apfel, Stachelbeer-Baiser, Zitronenmelisse, Birne und auch eine attraktive Mineralik. Am Gaumen mit reifem Gerbstoff, extraktreicher Frucht, getragen von sehr guter Säure, Mineralität und einem Hauch Rauch. Der sehr gute Nachhall gewinnt minütlich an Bedeutung.»
2023:
Falstaff 95 Punkte: «Leicht brenzlig in der Nase, weiße Birne, Mirabelle, Reneklode, Apfel, mit den typisch rauchigen Noten der Lage. Am Gaumen mit Format, Dichte und Volumen, trocken, mit herbem Apfel, die eingewobene Säure ist leicht salzig konnotiert, die merkliche Phenolik ist noch griffig, die Mineralik sticht als Ass. Lang, sehr jung.»
2024:
Falstaff 95 Punkte: «Im ersten Kontakt noch sehr still, fächert der Duft in Noten von Feuerstein und Wiesenkräutern, Noten von Mandelmus und Tahin treten hinzu. Der Gaumen eröffnet mit Geschmeidigkeit, entfaltet dann einen sehr feinen phenolischen Extrakt, feste Säure, und endet – ähnlich wie der Duft eröffnet – mit einer deutlich verschlossenen Anmutung. Für die Langstrecke.»

